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Regionaler Entwicklungsverband NÖ-West 
Träger eigenständiger Regionalentwicklung



Regionen und ihre Teilregionen werden durch die Ideen der darin lebenden Menschen geprägt. Es wird in diesem Zusammenhang auch von der "Begabung einer Region" gesprochen, von einem "kommunikationstheoretischen Konstrukt". Das heißt, Regionen sind grenzüberschreitend aufgrund thematischer Ausrichtungen, z.B. aufgrund veränderter gesellschaftlicher Interaktionsmuster wie Mobilität, Freizeitverhalten oder Konsumgewohnheiten.

Regionen definieren sich daher über Inhalte (Projekte und Ideen), die von einem Personenkreis getragen werden. Somit geht es nicht nur um eine Betrachtung räumlicher Strukturelemente, sondern um eine Region, die neben infrastruktureller Ausstattung und Arbeitskräftepotential auch die Handlungsfähigkeit ihrer Bewohner als Standortfaktor zur Geltung bringen kann. Das Entwicklungspotential einer Region steht damit in unmittelbarem Kontext zur Selbstorganisationsfähigkeit der Bevölkerung.

Regionen können auch auf Konzeptionsebene geschaffen werden. Das Ziel liegt dabei im Aufgreifen strukturverbessernder, nachhaltiger Prozesse vor Ort, die mittelfristig eine selbsttragende Funktion übernehmen sollen. Der Regionale Entwicklungsverband NÖ-West nimmt sich dieser Herausforderungen an.